![]() |
|
Home
|

Der Autor: (umringt von einer fiktiven Menge von Reportern) „Hilfe, Ich glaube ich bin blind!“
Ein Reporter mit Schlapphut: „Herr Schütz, was hat Sie dazu bewogen, ein Spiel wie Medieval zu machen?“
Der Autor: „Spiele erfinden ist mein Hobby. Ich mache das schon mein ganzes Leben lang. Für mich ist das Erfinden eines Spieles etwa so wie das Schreiben einer Geschichte, die zugleich auch ein Computerprogramm ist. Ich liebe spannende, logische und komplexe Geschichten.“
Ein Reporter mit Zahnlücke: „Wie sind Sie auf die Idee zu „Medieval“ gekommen?“
Der Autor: „Ich wollte schon seit vielen Jahren ein mittelalterliches Strategiespiel machen, dessen Figuren mit etwas „Persönlichkeit“ ausgestattet sind, um das Ganze lebendiger zu gestalten.
Ein auffallend kleiner Reporter: „Ich komme vom Daily Interplanetary, Herr Schütz. Meine Leser würden gerne etwas über Sie persönlich wissen. Wo sind Sie geboren? Etwas über Ihre Familie, Ihre Freunde. Haben Sie noch weitere Hobbies?“
|
Der Autor: „Also, ich bin Österreicher, Mitte 40, habe noch meine beiden Eltern, meinen Bruder, ein paar prima Freunde. Leider sehen wir einander viel zu selten.
Zu meinen Hobbies: Ich lese gerne; ich reise gerne. Meine bevorzugten Themen sind Science-Fiction und Fantasy. Ich gehe gerne ins Kino. Ich esse gerne in guten Restaurants. Ich gehe gerne wandern, tauchen, radfahren, schifahren. Ich treffe mich gerne mit Freunden zum Spielen, und um gemeinsame Ausflüge zu machen. Eine elegant gekleidete Reporterin: „Wovon haben Sie bisher gelebt, Herr Schütz? Welchen Beruf haben Sie ausgeübt?“ |
![]() |
Der Autor: „Oh, ich habe schon eine ganze Menge Jobs gehabt. Hauptsächlich war ich im Tourismusgewerbe beschäftigt: Am Flughafen, in Reisebüros, usw. Ich habe auch einmal als Tauchlehrer in Australien gearbeitet, war Cast-member im Disneyland Paris und war 5 Jahre lang selbständiger Webdesigner in Salzburg. Ich hatte sogar einmal ein Fachgeschäft für Brett- und Rollenspiele in Wien („der Hobbit“). Derzeit arbeite ich für das UNO-Hauptquartier in Syrien, zumindest bis Mitte Juni 2005.
Ich glaube, eines meiner Probleme ist, daß mir sehr schnell langweilig wird. Ich bin sehr verwöhnt. Was mir jedoch immer Freude bereitet hat, war das Spiel. Daher versuche ich mich jetzt eben als Spieledesigner.
Zahnlücke: „Lassen Sie mich doch durch, Kollegin! „Herr Schütz, was sind Ihre Pläne für die Zukunft? Werden noch andere Spiele folgen?“

Die elegant gekleidete Reporterin: „Wo werden Sie in Zukunft anzutreffen sein?“
Der Autor: „Am ehesten wohl im Cyberspace. Ich weiß noch nicht genau, wo ich nach meiner derzeitigen Mission hingehe. Wahrscheinlich nach Costa Rica um Spanisch zu lernen, um ein paar gute Zigarren zu rauchen und um mir im Schatten einer Palme ein paar neue Spielideen einfallen zu lassen.“
Die Reporterin: „Herr Schütz, eine Frage noch: Sind sie verheiratet, geschieden oder schwul? Meine Leserinnen müssen das wissen!“
Der Autor: „Schicken Sie sie alle zu mir. Sie sollen es selbst herausfinden. – Wenn Sie mich nun bitte entschuldigen würden, meine Damen und Herren, ich habe noch ein Flugzeug zu erreichen.“
|